Bevor es Abschied nehmen hieß, wollte ich noch eine letzte größere Reise unternehmen, die mich auch gerne quer durchs Land führen könnte. Dass das Ziel die Stadt Osaka geworden ist, war eher Ergebnis einer Neigung von mir, nämlich der zum West-Japanischen Dialekt "Kansaiben". Auch wenn ich nicht viel über den Westen Japan wusste, ausser dem berühmten und gleichzeitig berüchtigten Kansai Dialekt, war dies Grund genug für mich, Osaka als Hochburg der West-Japanischen Kultur zu besuchen. Kansai nennt man übrigens ein bestimmtes Gebiet im Westen Japans und heißt übersetzt "Das Tor zum Westen" oder "Das Tor des Westens" - je nach Interpretation.
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Donnerstag, 2. Juli 2015
Resumé Teil 4 - Osaka
Bevor es Abschied nehmen hieß, wollte ich noch eine letzte größere Reise unternehmen, die mich auch gerne quer durchs Land führen könnte. Dass das Ziel die Stadt Osaka geworden ist, war eher Ergebnis einer Neigung von mir, nämlich der zum West-Japanischen Dialekt "Kansaiben". Auch wenn ich nicht viel über den Westen Japan wusste, ausser dem berühmten und gleichzeitig berüchtigten Kansai Dialekt, war dies Grund genug für mich, Osaka als Hochburg der West-Japanischen Kultur zu besuchen. Kansai nennt man übrigens ein bestimmtes Gebiet im Westen Japans und heißt übersetzt "Das Tor zum Westen" oder "Das Tor des Westens" - je nach Interpretation.
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Samstag, 7. September 2013
Resumé (Teil 1) Nasu
Doch bevor ich damit beginne, möchte ich ein Paar Worte an Sven, den Zweit Autor dieses Blogs und ein mir ans Herz gewachsener Freund mit schwarzem Humor, richten...
Montag, 17. Juni 2013
Die volle Ladung Kind
Heute war ich für ein Jobangebot ins nahegelegene Dorf Mibu 壬生 eingeladen, wo ich an einem Kinderhort (Merry Land Nursery) für eine Stunde mit den Kindern auf Englisch spielen, und ihnen dabei etwas Englisch beibringen sollte.
Eines vorweg: Früh aufstehen war noch nie so ganz mein Ding, aber morgens um 8 Uhr mit dem Fahrrad 30 Minuten Bergauf, mit Muskelkater und daher schwachen Beinen - und bei 25°C, das macht Laune. Oder auch nicht...
Samstag, 6. April 2013
Tokyo. Per Ubahn durch das Streckennetz. Don't Panic!
Anfang Januar bin ich mit einem Freund aus Deutschland zum ersten Mal für eine Woche nach Tokyo gefahren. Und am ersten März-Wochenende noch einmal, weil es mir so gut gefallen hatte. Und weil damit noch nicht schluss sein soll: Ich will nochmal!!!
Tokyo ist wirklich eine erstaunliche Stadt und hat mich in mehrfacher Hinsicht positiv überrascht - Die größte Überraschung war für mich allerdings meine allgemeine Einsicht, dass ich dort tatsächlich leben könnte... wenn man mal von den horrenden Mietkosten absieht... Während mir die paar Städte in denen ich hier bereits gewesen bin durchaus gefallen haben, wenngleich stets mit dem Nebengedanken dass ich dort nicht permanent leben wollte, gefiel mir Tokyo wirklich rundum als Ort an dem ich mein Leben verbringen könnte. Nicht zuletzt weil man dort so unglaublich viel anstellen kann.
Doch auch wenn der erste Besuch jetzt schon eine ganze Weile her ist, versuche ich mal, diesen halbwegs chronologisch wiederzugeben...
Tokyo ist wirklich eine erstaunliche Stadt und hat mich in mehrfacher Hinsicht positiv überrascht - Die größte Überraschung war für mich allerdings meine allgemeine Einsicht, dass ich dort tatsächlich leben könnte... wenn man mal von den horrenden Mietkosten absieht... Während mir die paar Städte in denen ich hier bereits gewesen bin durchaus gefallen haben, wenngleich stets mit dem Nebengedanken dass ich dort nicht permanent leben wollte, gefiel mir Tokyo wirklich rundum als Ort an dem ich mein Leben verbringen könnte. Nicht zuletzt weil man dort so unglaublich viel anstellen kann.
Doch auch wenn der erste Besuch jetzt schon eine ganze Weile her ist, versuche ich mal, diesen halbwegs chronologisch wiederzugeben...
Mittwoch, 20. Februar 2013
Yudanaka - (nahezu) mit Äffchen baden gehen!
Die Route auf der Karte veranschaulicht nur den Weg in etwa. Wir sind leider nicht mit dem Shinkansen gefahren.
Die bisher längste Reise, die ich unternommen habe, ging in einen kleinen Ort namens Yudanaka, der für seine heißen Quellen und seine Schnee-Affen bekannt ist. Doch Eines nach dem Anderen.
Die Idee für die Reise hatte die gute japanische Freundin Megumi, die zusammen mit ihrem russischen Freund Anton die Reise planten. Ich tat zur Planung nicht viel dabei, was auch nicht nötig war. Eingeplant für die Reise waren 4 Personen: Ich, Dasha, Megumi und Anton. Der Hin- und Rückweg kostete pro Person nicht mehr als 8000Yen (75€). Dies ist für eine Strecke dieser Größenordnung ungemein günstig. Um das zu erreichen, mussten wir allerdings auf den japanischen ICE (Shinkansen) verzichten, und besorgten uns eine Art Ganz-Japan-Regionalticket, mit dem wir dann pro Weg ca. 4 Umstiege und 6-8 Stunden Reisezeit in Kauf nehmen mussten. Wären die Sitze in den Regionalzügen wenigstens angenehm weich, wäre das an sich auch kein Problem gewesen...
Die Idee für die Reise hatte die gute japanische Freundin Megumi, die zusammen mit ihrem russischen Freund Anton die Reise planten. Ich tat zur Planung nicht viel dabei, was auch nicht nötig war. Eingeplant für die Reise waren 4 Personen: Ich, Dasha, Megumi und Anton. Der Hin- und Rückweg kostete pro Person nicht mehr als 8000Yen (75€). Dies ist für eine Strecke dieser Größenordnung ungemein günstig. Um das zu erreichen, mussten wir allerdings auf den japanischen ICE (Shinkansen) verzichten, und besorgten uns eine Art Ganz-Japan-Regionalticket, mit dem wir dann pro Weg ca. 4 Umstiege und 6-8 Stunden Reisezeit in Kauf nehmen mussten. Wären die Sitze in den Regionalzügen wenigstens angenehm weich, wäre das an sich auch kein Problem gewesen...
Samstag, 26. Januar 2013
Willkommen im Jahr Heisei 25!
Als temporäre Bewohner einer der fernöstlichen Zeitzonen hatten wir das Privileg, diesen Jahreswechsel ein paar Stunden früher zu erleben als die Deutschen. Und da Japan Japan ist und nicht Deutschland läuft eine Neujahrsfeier hier selbstverständlich auch geringfügig anders ab als in der entfernten Heimat.
Die Party, die im Studentenwohnheim organisiert wurde, begann am frühen Abend im Fernsehraum, wo auf zwei Kochplatten bereits Nabe (oder auch Nabemono) zubereitet wurde, eine Art Eintopf der für meine kochkunstmäßig vollkommen untrainierten Augen so zufällig zusammengeworfen aussieht dass ich unmöglich alle Zutaten aufzählen könnte die dort hinein gehören. Unter anderem waren darin jedoch Kohl, Pilze und Sojasprossen zu finden und wenn ich mich nicht völlig irre auch eine Art kleiner Hackbällchen. Später kam auch noch dünn geschnittenes Rindfleisch dazu.
Die Party, die im Studentenwohnheim organisiert wurde, begann am frühen Abend im Fernsehraum, wo auf zwei Kochplatten bereits Nabe (oder auch Nabemono) zubereitet wurde, eine Art Eintopf der für meine kochkunstmäßig vollkommen untrainierten Augen so zufällig zusammengeworfen aussieht dass ich unmöglich alle Zutaten aufzählen könnte die dort hinein gehören. Unter anderem waren darin jedoch Kohl, Pilze und Sojasprossen zu finden und wenn ich mich nicht völlig irre auch eine Art kleiner Hackbällchen. Später kam auch noch dünn geschnittenes Rindfleisch dazu.
Montag, 31. Dezember 2012
Weihnachtszeit in Japan
Aus der Sicht eines Laien, der nicht einmal japanische von chinesischer Kultur trennen kann, mag der Gedanken an Weihnachten im Land der aufgehenden Sonne etwas skuril wirken. Um meinem Bruder jede post-fötuale Bemerkungen vorweg zu nehmen: Nein, es ist nicht "Oh du fröhliche Ching Chang Chong", was hier gesungen/gespielt wird. Die Weihnachtszeit in Japan begann schlagartig Mitte November. Ich kann mich noch gut erinnern, wie ich zum normalen Einkauf von Lebensmitteln losgeradelt bin, und hier und da LED Weihnachtsbeleuchtungen an Geschäften gesehen habe. Sehr richtig, Geschäfte, nicht Privatwohnungen und Häuser, haben hier blinkende und formvolle Beleuchtungen. Für den kommerziellen Zweck, versteht sich. Als ich, um zum Thema zurückzukommen, nun im Supermarkt ankam und zwischen rohem Fisch und Saucen nach den richtigen Zutaten für meine gebratenen Nudeln am Suchen war, vernahm ich etwas, an das ich in einem Supermarkt nicht gewöhnt war. Weihnachtsmusik...
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Donnerstag, 6. Dezember 2012
Kyoto - Schreine, Tempel, nur 20 Minuten. Ugokimaaasu...
Richtig, wir waren in Kyoto. Wir - das sind Anton, Darya, Sirli,
Rafael und ich - haben uns über Facebook abgesprochen, für ein paar Tage
gemeinsam nach Kyoto zu fahren. Anton hat glücklicherweise relativ
günstige Möglichkeiten gefunden, wie wir dort hin gelangen können, denn
die ersten Angebote die er auf Facebook gepostet hatte fand ich
preislich doch sehr... astronomisch. Im Endeffekt haben wir dann am
Montag abend, den 26. November, von Utsunomiya aus einen Zug genommen,
der uns nach Shinjuku in Tokyo brachte, denn von dort fuhr der Nachtbus
nach Kyoto.
Montag, 26. November 2012
Nikko - Die Stadt des Herbstes
Den Zug verpassen und knapp eine Stunde auf den Nächsten warten müssen... manche Dinge sind identisch, völlig egal auf welchem Fleckchen unserer Erde man sich befindet. Es ging nach "Nikko", eine Stadt mit vielen "Momiji" Bäumen und einem phänomenalen Wasserfall. Mehr als das wusste ich auch nicht, bevor ich dann mit Sven und 4 anderen hinfuhr. Dass wir unseren Zug verpassten, könnte man entweder den Frauen, die zu lange zum Fertigmachen gebraucht haben, oder den Männern, die nicht genug Zeit für die Frauen eingeplant haben, zuschreiben. Ich stelle das hier gern offen zur Debatte. Das gute daran war, dass ich ein kleines Gruppenfoto von uns am Bahnhof machen konnte.
| War recht lustig, weil keiner so genau wusste, wann der Selbstauslöser auslöst, und eine Frau vor der Kamera herlief |
Freitag, 19. Oktober 2012
Utsunomiya - Stadt und Universität
Dennoch, diese Bruchbuden hier und dort verbreiten, zumindest für mich, einen ganz eigenen Charme. Wäre ja auch langweilig wenn alles perfekt und ordentlich
Montag, 15. Oktober 2012
Eine Stunde am Meer, ohne Kamera und Handtuch
Gestern, am 14.10. fuhren Ich, Anton, Robert und Dasha zum Meer. Das ist die Quintessenz der Geschichte. Leider Gottes ist nicht alles so einfach, wie man es sich immer vorstellt. Zunächst möchte ich auf der folgenden Karte zeigen, Wohin wir gefahren sind und wie die Strecke dorthin verlief:
Unsere Reise startete, wie alle Reisen hier, mit dem Fahrrad. Wir fuhren zunächst zu einem der an fast jeder Ecke stehenden "Kombinis",(das sind Convinient Stores in denen man wie in Deutschland an Tankstellen Zeug zu essen und zu trinken kaufen kann... oder alles andere, was man so im Alltag braucht) uns Proviant für die Fahrt kauften. Dann ging es los Richtung Bahnhof. Wir hatten nicht viel Zeit, und mussten uns also abhetzen, pünktlich in der Nähe des Bahnhofes eine Fahrkarte für den Fernbus zu kaufen. Richtig, wir fuhren nicht zum Bahnhof, um dort mit dem Zug zu fahren, sondern mit dem Bus. Das Ticket kostete pro Fahrt 1500¥, also etwa 15€. Wir kauften direkt jeweils jeder zwei Tickets für Hin- und Rückfahrt. Dann ging es auch schon direkt los. Rein in den Bus und Abfahrt. Ich hatte die Nacht davor nicht sonderlich gut geschlafen, daher machte ich nur ein Foto vom Bahnhof in Utsunomiya, was das letzte Foto von mir für den Tag sein sollte...
| Utsunomiya JR (Train&Bus Station) |
Donnerstag, 4. Oktober 2012
Der Triathlon
Mir fehlen ein wenig die Worte. Ich sitze hier in meinem kleinen bescheidenen Zimmer, 7 Uhr morgens des 27.09.12, zweiter Tag nach meiner Ankunft in Japan. Ich habe ca. 6 Stunden geschlafen. Das ist mehr, als letzte Nacht, da waren es nur 5 gewesen. Die Reizüberflutung hat meinen Kopf fast wahnsinnig gemacht. Insbesondere, da ich ständig darüber nachgedacht habe, wie ich das, was ich gerade sehe, später aufschreiben soll. Ich habe mir nun erstmal Musik an gemacht. Das sollte helfen, die Gedanken zu sortieren. Fangen wir an....
| Das Wohnheim (国際交流会館) |
Dienstag, 4. September 2012
Karrierekiller Ganzkörpertattoo (stuttgarter-zeitung)
dpa, 03.09.2012 07:40 Uhr
Hübsch anzuschauen – doch in einigen japanischen Schwimmbädern sind Tattoos verboten. Foto: dpa
Osaka/Japan - Mit aufgerissenem Maul schlängelt sich der Drachen von der Brustwarze über die Schulter hinunter bis fast zum Ellenbogen. Das imposante Motiv ist Teil eines Gemäldes: Allerdings nicht auf einer Leinwand, sondern auf der Haut eines Japaners – ein Werk des Tätowierers Horoyoshi III. Japanische Tattoos, die sich oft über den gesamten Körper erstrecken, finden auch in Deutschland begeisterte Fans. In Japan selbst aber sind „irezumi“ noch immer stigmatisiert.
Samstag, 14. Juli 2012
Ein etwas anderes Bild von Japan (swp.de)
Ein High-School-Jahr zwischen Moderne, Tradition, Gastfamilie und Manga. Die Neu-Ulmerin Mona Thraen hat ein Buch über ihr Austauschjahr in Japan geschrieben. Sein Titel: "Schonungslos Japanisch".
Samstag, 4. Februar 2012
Wie sich Japan aus dem Chaos kämpft (welt.de)
Autor: Tobias Kaiser|
Die Schäden nach Erdbeben, Tsunami und Reaktorkatastrophe waren binnen Wochen beseitigt. Beim Wiederaufbau haben Japan seine traditionellen Strukturen geholfen. Jetzt gefährden sie die Zukunft des Landes
Yuriage
Die Straße nach Yuriage führt zu einem Ort, den es nicht mehr gibt. Yuriage war einmal ein beschaulicher Fischereihafen an der japanischen Ostküste. Tagesbesucher mieteten hier Fahrräder, um an der Pazifikküste entlangzufahren. Aber am 11. März 2011 verschwand Yuriage von der Landkarte...
Sonntag, 22. Januar 2012
Mittwoch, 9. März 2011
A Time Lapse Video
Ich habe ein sehr schönes und interessantes Video gefunden, was mich hat lächeln und staunen lassen. Dieses möchte ich euch nicht vorenthalten und wünsche euch viel Spaß. Für das beste Erlebnis macht man das Video am besten erst auf Vollbild-Modus und schaltet dann HD ein.
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