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Dienstag, 10. September 2013
Resumé (Teil 2) Senjougahara
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Montag, 31. Dezember 2012
Weihnachtszeit in Japan
Aus der Sicht eines Laien, der nicht einmal japanische von chinesischer Kultur trennen kann, mag der Gedanken an Weihnachten im Land der aufgehenden Sonne etwas skuril wirken. Um meinem Bruder jede post-fötuale Bemerkungen vorweg zu nehmen: Nein, es ist nicht "Oh du fröhliche Ching Chang Chong", was hier gesungen/gespielt wird. Die Weihnachtszeit in Japan begann schlagartig Mitte November. Ich kann mich noch gut erinnern, wie ich zum normalen Einkauf von Lebensmitteln losgeradelt bin, und hier und da LED Weihnachtsbeleuchtungen an Geschäften gesehen habe. Sehr richtig, Geschäfte, nicht Privatwohnungen und Häuser, haben hier blinkende und formvolle Beleuchtungen. Für den kommerziellen Zweck, versteht sich. Als ich, um zum Thema zurückzukommen, nun im Supermarkt ankam und zwischen rohem Fisch und Saucen nach den richtigen Zutaten für meine gebratenen Nudeln am Suchen war, vernahm ich etwas, an das ich in einem Supermarkt nicht gewöhnt war. Weihnachtsmusik...
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Montag, 15. Oktober 2012
Eine Stunde am Meer, ohne Kamera und Handtuch
Gestern, am 14.10. fuhren Ich, Anton, Robert und Dasha zum Meer. Das ist die Quintessenz der Geschichte. Leider Gottes ist nicht alles so einfach, wie man es sich immer vorstellt. Zunächst möchte ich auf der folgenden Karte zeigen, Wohin wir gefahren sind und wie die Strecke dorthin verlief:
Unsere Reise startete, wie alle Reisen hier, mit dem Fahrrad. Wir fuhren zunächst zu einem der an fast jeder Ecke stehenden "Kombinis",(das sind Convinient Stores in denen man wie in Deutschland an Tankstellen Zeug zu essen und zu trinken kaufen kann... oder alles andere, was man so im Alltag braucht) uns Proviant für die Fahrt kauften. Dann ging es los Richtung Bahnhof. Wir hatten nicht viel Zeit, und mussten uns also abhetzen, pünktlich in der Nähe des Bahnhofes eine Fahrkarte für den Fernbus zu kaufen. Richtig, wir fuhren nicht zum Bahnhof, um dort mit dem Zug zu fahren, sondern mit dem Bus. Das Ticket kostete pro Fahrt 1500¥, also etwa 15€. Wir kauften direkt jeweils jeder zwei Tickets für Hin- und Rückfahrt. Dann ging es auch schon direkt los. Rein in den Bus und Abfahrt. Ich hatte die Nacht davor nicht sonderlich gut geschlafen, daher machte ich nur ein Foto vom Bahnhof in Utsunomiya, was das letzte Foto von mir für den Tag sein sollte...
| Utsunomiya JR (Train&Bus Station) |
Donnerstag, 4. Oktober 2012
Der Triathlon
Mir fehlen ein wenig die Worte. Ich sitze hier in meinem kleinen bescheidenen Zimmer, 7 Uhr morgens des 27.09.12, zweiter Tag nach meiner Ankunft in Japan. Ich habe ca. 6 Stunden geschlafen. Das ist mehr, als letzte Nacht, da waren es nur 5 gewesen. Die Reizüberflutung hat meinen Kopf fast wahnsinnig gemacht. Insbesondere, da ich ständig darüber nachgedacht habe, wie ich das, was ich gerade sehe, später aufschreiben soll. Ich habe mir nun erstmal Musik an gemacht. Das sollte helfen, die Gedanken zu sortieren. Fangen wir an....
| Das Wohnheim (国際交流会館) |
Sonntag, 23. September 2012
Seelische Unruhe...
Jeder wird vor seiner Reise ein etwas nervöses Gefühl haben. Insbesondere dann, wenn man mit dem Flugzeug fliegt. Ich habe zwar dank meiner Segelfliegerausbildung keine Flugangst, bin aber dennoch nervös nun, was man auch meiner Rechtschreibung ansehen müsste. Die Koffer sind nun endlich gepackt, wobei ich mir dabei von meiner Mum habe sehr helfen lassen. (Danke Mama!) Ich selbst hatte kaum die Nerven, das ganze Zeug noch in die Koffer zu stopfen. Nun ists geschafft und ich warte auf meinen Abflug am Montag, den 24.09.
Es gibt so Vieles, an das ich denken muss, und das ich auf garkeinen Fall vergessen darf. Allein daran zu denken lässt es mir schlecht werden. Ich mag das alles nun nicht hier auflisten, aber es ist ne Menge. Mein Flug selbst geht am Montag um genau 13.50 Uhr. Ich Fliege mit dem Airbus 380 der Lufthansa, das größte Passagierflugzeug der Welt. Ich bin gespannt. Nach Plan dauert mein Flug 11 Stunden. Diese 11 Stunden plus die 7 Stunden Zeitverschiebung macht 18 Stunden Differenz zwischen Abflug und Ankunft. Wer kann Mathe? --- Na? ... Kurz vor 8 Uhr morgens komme ich in Japan an. Nach Deutscher Zeit ist das 1 Uhr nachts. Nach Ankunft, werde ich mich zunächst aus dem Flughafen finden müssen und den Weg zu den Bus-Terminals finden müssen. Dort werde ich mit einem Regionalbus bis nach Utsunomiya fahren. Wie lange das genau dauert, weiß ich zwar nicht, aber ich werde um 12.30 Uhr japanischer Zeit in Utsunomiya am Bahnhof abgeholt und zu meinem Zimmer gebracht. Soweit der Plan. Ich fühle mich dennoch etwas krank. Ob ich mit einer Erkältung im Flieger sitzen werde?
Samstag, 15. September 2012
Japan zieht am Atom-Stecker (welt.de)
Regierung in Tokio will bis zum Jahr 2040 schrittweise aus der Kernenergie aussteigen
Von Tobias Kaiser
Eineinhalb Jahre nach der Nuklearkatastrophe von Fukushima ist die Mehrheit der Bevölkerung für den Ausstieg Der Bau neuer AKWs wird verboten; bestehende müssen nach 40 Jahren vom Netz...
Sonntag, 2. September 2012
Es geht los...
Die Vorfreude lässt sich kaum bändigen. Ich habe nun, bis auf das Visum, alle Unterlagen beisammen. Das Visum wird im laufe der kommenden Woche beantragt und kann dann ein paar Tage später abgeholt werden. Das ganze hat so lange gedauert, weil man für das Visum einige Dinge braucht. Eines davon ist eine Art Beglaubigungurkunde aus Japan, welche die Tauglichkeit zur Einreise nach Japan bescheinigt. Für diese Urkunde war letzten Endes nun auch die ärztliche Untersuchung und seitenweise Formulare gewesen. Aber darüber habe ich ja schon einmal Berichtet. Nun geht es weiter. Ich bekam nun auch endlich Informationen für die unmittelbare Ankunft in Japan. Informationen darüber, wo ich hin muss, wie ich dort hin komme, wieviel das kostet, und womit man in den ersten Wochen rechnen muss. Das alles endlich zu wissen tat richtig gut. Was mich aber am meisten erstaunt hat, sind die Kosten für die Miete, die auf mich zukommen. Ich staunte nicht schlecht, als ich "6500 Yen" pro Monat laß. Das sind 65€ ...richtig, ich zahle für mein Zimmer in Japan 65€ im Monat. Warum das so günstig ist, weiß ich selbst nicht, aber ich weiß, dass es sowas in Tokyo nicht geben würde. Darum bin ich überglücklich, mich für Utsunomiya entschieden zu haben.
Ein kleiner Wermutstropfen ist aber die Tatsache, dass ich mich letzte Woche beim Sport verletzt habe, und nun wegen eines Bänderdehnung im rechten Fuß eine Schiene tragen muss. Das hindert mich nun etwas am Packen meiner Sachen und macht mich unglaublich un-mobil. Solche Verletzungen heilen sehr langsam. Daher hoffe ich, dass ich bis zum Flug nach Japan wenigstens wieder halbwegs normal laufen kann. Sport wird wohl auch die ersten Wochen/Monate in Japan nicht möglich sein.
Auf der Schiene stehen mittlerweile ein paar Unterschriften, denn ich habe gestern eine Art Abschiedsfeier für meine Lieblinge aus Trier gegeben. Niemand zweifelte daran, dass ich eine tolle Zeit haben werde. Ich danke allen dafür von ganzem Herzen.
Zudem habe ich nun auch Kontakt zu einem Komillitonen aufgenommen, der mit mir an der selben Uni in Japan studieren wird. Wir werden nächste Woche wahrscheinlich gemeinsam zur Botschaft fahren, um dort das Visum abzuholen. Ich habe Ihm angeboten, Autor und somit Teil dieses Blogs zu werden. Je nachdem, ob er zustimmt, würde er mit Sicherheit diesen Blog um einige Interessante Dinge erweitern können. Es wäre eine Bereicherung, und auch Entlastung, da ich daran zweifle, alle Eindrücke von Japan ausführlich genug wiedergeben zu können.
Noch 23 Tage bis zum Flug, und zum Glück nicht mehr all zu viel zu tun. Rosige Aussichten!
Noch 23 Tage bis zum Flug, und zum Glück nicht mehr all zu viel zu tun. Rosige Aussichten!
Montag, 28. November 2011
Fukushima-Opfer ist beeindruckt von Castor-Protest (focus.de)
Tatsuko Okawara ist extra aus Japan ins ferne Wendland gereist, um gegen den Castor-Transport zu demonstrieren. „Ich habe mein Leben dem Kampf gegen die Atomkraft gewidmet“, erzählt die 57-Jährige. Sie ist Biobäuerin und lebt 40 Kilometer von Fukushima entfernt.
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