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Freitag, 6. Dezember 2013

Resumé (Teil 3) Oarai

Ich schreibe nun schon wieder aus Deutschland, was aber nicht heißt, dass ich schon wieder  ent-japanisiert oder re-germanized bin. Im Gegenteil, vieles in Deutschland fällt mir nun schwer. Die verhältnismäßige Unhöflichkeit in Restaurants und Supermärkten, die Sonnenarmen Tage, Zeitumstellungen und vieles mehr. Doch darum soll es hier heute garnicht gehen. Ich möchte in den vorletzten Eintrag über mein Japan-Jahr über meinen Besuch zum Strand berichten. Ich hatte zu Beginn meines Aufenthaltes schon einmal über einen Ausflug zum Strand berichtet. Diesen Bericht findet ihr hier: http://journal-j.blogspot.jp/2012/10/eine-stunde-am-meer-ohne-kamera.html

Samstag, 7. September 2013

Resumé (Teil 1) Nasu

Auch für mich neigt sich Japan dem Ende zu. Daher möchte ich mich, bevor es in Vergessenheit gerät, mit den letzten Eindrücken und Ausflügen in Japan beschäftigen, die an Schönheit und Erlebnis nur schwer zu übertreffen sind. Zudem möchte ich versuchen, mir häufig gestellte Fragen zu beantworten und etwas klarheit in die oft etwas unübersichtliche Kultur Japans zu bringen.
Doch bevor ich damit beginne, möchte ich ein Paar Worte an Sven, den Zweit Autor dieses Blogs und ein mir ans Herz gewachsener Freund mit schwarzem Humor, richten...

Montag, 17. Juni 2013

Die volle Ladung Kind

Heute war ich für ein Jobangebot ins nahegelegene Dorf Mibu 壬生 eingeladen, wo ich an einem Kinderhort (Merry Land Nursery) für eine Stunde mit den Kindern auf Englisch spielen, und ihnen dabei etwas Englisch beibringen sollte.



Eines vorweg: Früh aufstehen war noch nie so ganz mein Ding, aber morgens um 8 Uhr mit dem Fahrrad 30 Minuten Bergauf, mit Muskelkater und daher schwachen Beinen - und bei 25°C, das macht Laune. Oder auch nicht...

Samstag, 6. April 2013

Tokyo. Per Ubahn durch das Streckennetz. Don't Panic!

Anfang Januar bin ich mit einem Freund aus Deutschland zum ersten Mal für eine Woche nach Tokyo gefahren. Und am ersten März-Wochenende noch einmal, weil es mir so gut gefallen hatte. Und weil damit noch nicht schluss sein soll: Ich will nochmal!!!

Tokyo ist wirklich eine erstaunliche Stadt und hat mich in mehrfacher Hinsicht positiv überrascht - Die größte Überraschung war für mich allerdings meine allgemeine Einsicht, dass ich dort tatsächlich leben könnte... wenn man mal von den horrenden Mietkosten absieht... Während mir die paar Städte in denen ich hier bereits gewesen bin durchaus gefallen haben, wenngleich stets mit dem Nebengedanken dass ich dort nicht permanent leben wollte, gefiel mir Tokyo wirklich rundum als Ort an dem ich mein Leben verbringen könnte. Nicht zuletzt weil man dort so unglaublich viel anstellen kann.
Doch auch wenn der erste Besuch jetzt schon eine ganze Weile her ist, versuche ich mal, diesen halbwegs chronologisch wiederzugeben...

Freitag, 8. März 2013

Rückkehr zur Atomenergie scheint besiegelt (LN-Online)

„Schafft die Atomkraftwerke ab!“ Vor dem Sitz des japanischen Regierungschefs schallen Protestrufe aus zahlreichen Lautsprechern durch die kalte Abendluft. Doch bei Ministerpräsident Shinzo Abe stoßen sie auf taube Ohren.

Tokio. Japan werde die derzeit heruntergefahrenen Atomkraftwerke im Lande wieder in Betrieb nehmen, sobald ihre Sicherheit bestätigt sei, ließ der seit Dezember amtierende Rechtskonservative dieser Tage wissen.

Weiterlesen auf: http://www.ln-online.de/Extra/Seite-Drei/Rueckkehr-zur-Atomenergie-scheint-besiegelt

Fukushima: Japan zwischen Misstrauen und Lebenswillen (LN-Online)


Zwei Jahre nach der Katastrophe kehren die Menschen langsam wieder zurück.


Fukushima. Kratzend zieht der Baggerfahrer die Schaufel über die Erde. „Die Äste und Büsche auf dem Hang dort haben wir schon eingesammelt. Die Radioaktivität ist jetzt deutlich niedriger“, erzählt der Japaner, der seinen Namen nicht nennen will, hinter einer weißen Atemschutzmaske. Zwei Jahre nach dem GAU haben die staatlichen Behörden den Bewohnern seines Dorfes am Rande der Evakuierungszone im Umkreis von 20 Kilometern um die Atomruine Fukushima Daiichi erlaubt, wieder in ihre verlassenen Häuser zurückzukehren. Denn die Strahlung liegt hier weit unter dem für Evakuierungen geltenden Grenzwert von 20 Millisievert im Jahr.

Dienstag, 29. Januar 2013

Japan isst verstrahlten Fisch (taz.de)

Meinung zum Artikel am Ende.


Der Fang aus dem Meer in der Nähe Fukushimas ist radioaktiv belastet. Die Japaner glauben, dass der Staat stark belastete Ware aus dem Verkehr zieht.


VON FELIX LILL


Leuchtet im Dunkeln: Sushi.                                                         Bild:  dpa


TOKIO taz | Auf dem Tsukijimarkt im Zentrum von Tokio scheint alles beim Alten zu sein. Am frühen Morgen geht der Thunfisch an den Höchstbietenden, später werden noch Seetang, Kaviar und Kugelfisch verkauft.
Auch die Besitzer von Sushirestaurants in Japan – dem Land mit dem größten Fischmarkt der Welt – freuen sich. Die Köche rufen beinahe im Sekundentakt laut durch den Laden, um eintretende Kunden zu begrüßen. Ein Stückchen Seeaal geht für umgerechnet fast fünf Euro weg, zwei Häppchen Tunfisch kosten zwei Euro. Das sind normale Preise, und die Läden sind voll...

Samstag, 26. Januar 2013

Willkommen im Jahr Heisei 25!

Als temporäre Bewohner einer der fernöstlichen Zeitzonen hatten wir das Privileg, diesen Jahreswechsel ein paar Stunden früher zu erleben als die Deutschen. Und da Japan Japan ist und nicht Deutschland läuft eine Neujahrsfeier hier selbstverständlich auch geringfügig anders ab als in der entfernten Heimat.

Die Party, die im Studentenwohnheim organisiert wurde, begann am frühen Abend im Fernsehraum, wo auf zwei Kochplatten bereits Nabe (oder auch Nabemono) zubereitet wurde, eine Art Eintopf der für meine kochkunstmäßig vollkommen untrainierten Augen so zufällig zusammengeworfen aussieht dass ich unmöglich alle Zutaten aufzählen könnte die dort hinein gehören. Unter anderem waren darin jedoch Kohl, Pilze und Sojasprossen zu finden und wenn ich mich nicht völlig irre auch eine Art kleiner Hackbällchen. Später kam auch noch dünn geschnittenes Rindfleisch dazu.

Montag, 31. Dezember 2012

Weihnachtszeit in Japan

Aus der Sicht eines Laien, der nicht einmal japanische von chinesischer Kultur trennen kann, mag der Gedanken an Weihnachten im Land der aufgehenden Sonne etwas skuril wirken. Um meinem Bruder jede post-fötuale Bemerkungen vorweg zu nehmen: Nein, es ist nicht "Oh du fröhliche Ching Chang Chong", was hier gesungen/gespielt wird. Die Weihnachtszeit in Japan begann schlagartig Mitte November. Ich kann mich noch gut erinnern, wie ich zum normalen Einkauf von Lebensmitteln losgeradelt bin, und hier und da LED Weihnachtsbeleuchtungen an Geschäften gesehen habe. Sehr richtig, Geschäfte, nicht Privatwohnungen und Häuser, haben hier blinkende und formvolle Beleuchtungen. Für den kommerziellen Zweck, versteht sich. Als ich, um zum Thema zurückzukommen, nun im Supermarkt ankam und zwischen rohem Fisch und Saucen nach den richtigen Zutaten für meine gebratenen Nudeln am Suchen war, vernahm ich etwas, an das ich in einem Supermarkt nicht gewöhnt war. Weihnachtsmusik...

Montag, 26. November 2012

Nikko - Die Stadt des Herbstes

Den Zug verpassen und knapp eine Stunde auf den Nächsten warten müssen... manche Dinge sind identisch, völlig egal auf welchem Fleckchen unserer Erde man sich befindet. Es ging nach "Nikko", eine Stadt mit vielen "Momiji" Bäumen und einem phänomenalen Wasserfall. Mehr als das wusste ich auch nicht, bevor ich dann mit Sven und 4 anderen hinfuhr. Dass wir unseren Zug verpassten, könnte man entweder den Frauen, die zu lange zum Fertigmachen gebraucht haben, oder den Männern, die nicht genug Zeit für die Frauen eingeplant haben, zuschreiben. Ich stelle das hier gern offen zur Debatte. Das gute daran war, dass ich ein kleines Gruppenfoto von uns am Bahnhof machen konnte. 

War recht lustig, weil keiner so genau wusste, wann der Selbstauslöser auslöst, und eine Frau vor der Kamera herlief

Freitag, 19. Oktober 2012

Utsunomiya - Stadt und Universität

Es gibt sicherlich sehr viele schöne Städte auf der Welt, doch zu behaupten, Utsunomiya wäre eine davon, wäre wohl gelogen. Das war zumindest der erste Gedanke den ich hatte, als ich mit dem Bus vom Flughafen Narita hier ankam und die ersten Blicke auf die Stadt werfen konnte. Zugegeben, an zahlreichen Stellen machen die Gebäude hier einen sehr heruntergekommenen Eindruck und auf die Idee, Rost zu entfernen, scheint hier niemand wirklich zu kommen. Anblicke wie diese hier sind da zwar Extreme, aber keine Seltenheit. Ich habe allerdings nicht wirklich eine Ahnung, was dieses Gebäude (rechts) eigentlich darstellen soll. Eine Werkstatt vermutlich. Sieht man dieses Haus so allein herumstehen wie in diesem Foto könnte man fast meinen ich wäre in einem Industriegebiet, aber weit gefehlt, denn das hier ist lediglich die Hauptstraße die an der Universität vorbei in das Stadtzentrum führt.

Dennoch, diese Bruchbuden hier und dort verbreiten, zumindest für mich, einen ganz eigenen Charme. Wäre ja auch langweilig wenn alles perfekt und ordentlich

Dienstag, 4. September 2012

Karrierekiller Ganzkörpertattoo (stuttgarter-zeitung)


dpa, 03.09.2012 07:40 Uhr

Freitag, 25. Mai 2012

Kaum Kranke durch Fukushima (n-tv.de)

Die Reaktorkatastrophe im japanischen Fukushima vor über einem Jahr hat ein Bild der Verwüstung hinterlassen. Doch auf die Gesundheit der Bewohner in der Region hatte der Unfall kaum Auswirkungen. Bislang wurden keine Todesfälle registriert. Und auch Langzeitfolgen scheinen gering.

Dienstag, 20. März 2012

80 Prozent der Japaner lehnen Atomenergie ab (spiegel.de)


Zerstörtes AKW Fukushima-Daiichi: Japaner lehnen Atomkraft mehrheitlich abZur Großansicht
REUTERS
Zerstörtes AKW Fukushima-Daiichi: Japaner lehnen Atomkraft mehrheitlich ab
Ein Jahr nach der Katastrophe von Fukushima kippt die Haltung der Japaner zur Nutzung der Kernenergie. Laut einer aktuellen Umfrage ist inzwischen die überwältigende Mehrheit der Bevölkerung für einen Ausstieg aus der Atomkraft.