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Dienstag, 10. September 2013

Resumé (Teil 2) Senjougahara

Mitte August zeigte sich mir Japan nochmal von seiner schönsten Seite, als ich einen Ausflug nach Senjougahara machte. Senjougahara gehört zum Gemeindekreis Nikko, wo ich nun öfter als genug gewesen war. In meinen anderen Artikeln zu Nikko wird gut deutlich, dass Nikko das hier in nächstgelegene beste Beispiel für die schöne Natur Japans ist. Senjougahara gehört aber eben zu den Teilen Nikkos, in dem sich die Natur nahezu bündelt und somit einen Nationalpark-ähnlichen Stil mit sich bringt. Eigentlich wollte ich nicht unbedingt nochmal nach Nikko, da die Reise relativ teuer ist und ich nun auch schon oft genug dort gewesen bin. Da mir jedoch die Fahrt vom Fotografiebegeisterten Vater meiner Freundin gesponsort wurde und ich somit eine kostenlose Gelegenheit zum Fotografieren eines Naturzentrum Japans bekam, sagte ich natürlich nicht "nein". Nähere Touristeninfo gibt es auf http://www.japan-guide.com/e/e3811.html

Sonntag, 7. Oktober 2012

Angekommen im Papiersalat

Nun geselle ich mich also auch als Schreiberling zum Blog. Die Leute die nicht wissen wer ich bin, die wird es vermutlich auch nicht besonders interessieren, also ignoriere ich einfach jegliches Vorstellungsprozedere und komme gleich zum Hauptteil dieses Beitrags.
Als ich hier angekommen bin, am 28. September gegen 14 Uhr, konnte ich nicht wirklich behaupten dass ich noch sonderlich bei Bewusstsein war. Auch ich hatte nicht geschlafen. Weder auf dem ersten Flug, noch auf dem zweiten oder im Bus von Tokyo nach Utsunomiya. Dort wurde ich dann von einem jungen Japaner namens Masato abgeholt und mit dem Taxi zum Wohnheim gebracht. Mir wurde eine Chipkarte für die Tür zu meinem Zimmer in die Hand gedrückt so wie ein Umschlag mit diversen Papieren, die nicht die letzten sein sollten. Es brauchte nur ungefähr eine Minute, mein Gepäck im Zimmer abzuladen und mir die Funktionen des merkwürdigen Gasherdes zu zeigen der sich darin befand. Ich entschied angesichts des direkt darüber an der Decke hängenden Rauchmelders jedoch kurzerhand, dass meine bescheidenen "Kochkünste" es nicht wert waren, es auf einen Alarm ankommen zu lassen...

Donnerstag, 4. Oktober 2012

Der Triathlon

Mir fehlen ein wenig die Worte. Ich sitze hier in meinem kleinen bescheidenen Zimmer,  7 Uhr morgens des 27.09.12, zweiter Tag nach meiner Ankunft in Japan. Ich habe ca. 6 Stunden geschlafen. Das ist mehr, als letzte Nacht, da waren es nur 5 gewesen. Die Reizüberflutung hat meinen Kopf fast wahnsinnig gemacht. Insbesondere, da ich ständig darüber nachgedacht habe, wie ich das, was ich gerade sehe, später aufschreiben soll.  Ich habe mir nun erstmal Musik an gemacht. Das sollte helfen, die Gedanken zu sortieren. Fangen wir an....


Das Wohnheim (国際交流会館)

Sonntag, 2. September 2012

Es geht los...

Die Vorfreude lässt sich kaum bändigen. Ich habe nun, bis auf das Visum, alle Unterlagen beisammen. Das Visum wird im laufe der kommenden Woche beantragt und kann dann ein paar Tage später abgeholt werden. Das ganze hat so lange gedauert, weil man für das Visum einige Dinge braucht. Eines davon ist eine Art Beglaubigungurkunde aus Japan, welche die Tauglichkeit zur Einreise nach Japan bescheinigt. Für diese Urkunde war letzten Endes nun auch die ärztliche Untersuchung und seitenweise Formulare gewesen. Aber darüber habe ich ja schon einmal Berichtet. Nun geht es weiter. Ich bekam nun auch endlich Informationen für die unmittelbare Ankunft in Japan. Informationen darüber, wo ich hin muss, wie ich dort hin komme, wieviel das kostet, und womit man in den ersten Wochen rechnen muss. Das alles endlich zu wissen tat richtig gut. Was mich aber am meisten erstaunt hat, sind die Kosten für die Miete, die auf mich zukommen. Ich staunte nicht schlecht, als ich "6500 Yen" pro Monat laß. Das sind 65€ ...richtig, ich zahle für mein Zimmer in Japan 65€ im Monat. Warum das so günstig ist, weiß ich selbst nicht, aber ich weiß, dass es sowas in Tokyo nicht geben würde. Darum bin ich überglücklich, mich für Utsunomiya entschieden zu haben. 
Ein kleiner Wermutstropfen ist aber die Tatsache, dass ich mich letzte Woche beim Sport verletzt habe, und nun wegen eines Bänderdehnung im rechten Fuß eine Schiene tragen muss. Das hindert mich nun etwas am Packen meiner Sachen und macht mich unglaublich un-mobil. Solche Verletzungen heilen sehr langsam. Daher hoffe ich, dass ich bis zum Flug nach Japan wenigstens wieder halbwegs normal laufen kann. Sport wird wohl auch die ersten Wochen/Monate in Japan nicht möglich sein.
Auf der Schiene stehen mittlerweile ein paar Unterschriften, denn ich habe gestern eine Art Abschiedsfeier für meine Lieblinge aus Trier gegeben. Niemand zweifelte daran, dass ich eine tolle Zeit haben werde. Ich danke allen dafür von ganzem Herzen. 
Zudem habe ich nun auch Kontakt zu einem Komillitonen aufgenommen, der mit mir an der selben Uni in Japan studieren wird. Wir werden nächste Woche wahrscheinlich gemeinsam zur Botschaft fahren, um dort das Visum abzuholen. Ich habe Ihm angeboten, Autor und somit Teil dieses Blogs zu werden. Je nachdem, ob er zustimmt, würde er mit Sicherheit diesen Blog um einige Interessante Dinge erweitern können. Es wäre eine Bereicherung, und auch Entlastung, da ich daran zweifle, alle Eindrücke von Japan ausführlich genug wiedergeben zu können. 
Noch 23 Tage bis zum Flug, und zum Glück nicht mehr all zu viel zu tun. Rosige Aussichten! 

Donnerstag, 26. Juli 2012

Mittwoch, 23. März 2011

Nichts für Bürokratiephobiker

Nachdem ich die Unterlagen vollständig abgegeben hatte, komme ich nun auch endlich dazu, etwas darüber zu berichten. Ich hatte von meinem betreuenden Dozenten einige Anweisungen bekommen bezüglich auszufüllender Formulare und weiteren Unterlagen, die bei ihm abgegeben werden mussten. Da ich für alles nur eine Woche Zeit hatte, ist jetzt erst einmal die Luft raus. Bei den benötigten Formularen handelte es sich um Folgendes: