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Donnerstag, 2. Juli 2015

Resumé Teil 4 - Osaka

Bevor es Abschied nehmen hieß, wollte ich noch eine letzte größere Reise unternehmen, die mich auch gerne quer durchs Land führen könnte. Dass das Ziel die Stadt Osaka geworden ist, war eher Ergebnis einer Neigung von mir, nämlich der zum West-Japanischen Dialekt "Kansaiben". Auch wenn ich nicht viel über den Westen Japan wusste, ausser dem berühmten und gleichzeitig berüchtigten Kansai Dialekt, war dies Grund genug für mich, Osaka als Hochburg der West-Japanischen Kultur zu besuchen. Kansai nennt man übrigens ein bestimmtes Gebiet im Westen Japans und heißt übersetzt "Das Tor zum Westen" oder "Das Tor des Westens" - je nach Interpretation.

Sonntag, 25. August 2013

Meine letzte Reise - Fukuoka

Letzte Woche habe ich meine letzte Reise in Japan unternommen bevor ich zurück nach Deutschland fliege. Zu zweit ging es am 17. August nach Fukuoka und nach vier Übernachtungen in drei Zimmern und zwei Hotels fuhren wir am 21. wieder zurück nach Utsunomiya.
Fukuoka ist die größte Stadt auf Kyushu, der südlichsten Hauptinsel Japans, und damit noch weiter von Utsunomiya entfernt als Kyoto. Viel weiter. Ungefähr doppelt so weit... Und da ich nicht gerade darauf versessen war das zweifelhafte Vergnügen mit dem Nachtbus noch einmal zu wiederholen und ein Flug allgemein nicht gerade die günstige Alternative ist, sind wir mit dem Shinkansen gefahren, welcher sich etwa mit dem deutschen ICE vergleichen lässt, mit dem Unterschied, dass der Shinkansen pünktlich ist.

Mittwoch, 20. Februar 2013

Yudanaka - (nahezu) mit Äffchen baden gehen!


Die Route auf der Karte veranschaulicht nur den Weg in etwa. Wir sind leider nicht mit dem Shinkansen gefahren.

Die bisher längste Reise, die ich unternommen habe, ging in einen kleinen Ort namens Yudanaka, der für seine heißen Quellen und seine Schnee-Affen bekannt ist. Doch Eines nach dem Anderen. 
Die Idee für die Reise hatte die gute japanische Freundin Megumi, die zusammen mit ihrem russischen Freund Anton die Reise planten. Ich tat zur Planung nicht viel dabei, was auch nicht nötig war. Eingeplant für die Reise waren 4 Personen: Ich, Dasha, Megumi und Anton. Der Hin- und Rückweg kostete pro Person nicht mehr als 8000Yen (75€). Dies ist für eine Strecke dieser Größenordnung ungemein günstig. Um das zu erreichen, mussten wir allerdings auf den japanischen ICE (Shinkansen) verzichten, und besorgten uns eine Art Ganz-Japan-Regionalticket, mit dem wir dann pro Weg ca. 4 Umstiege und 6-8 Stunden Reisezeit in Kauf nehmen mussten. Wären die Sitze in den Regionalzügen wenigstens angenehm weich, wäre das an sich auch kein Problem gewesen...

Samstag, 26. Januar 2013

Willkommen im Jahr Heisei 25!

Als temporäre Bewohner einer der fernöstlichen Zeitzonen hatten wir das Privileg, diesen Jahreswechsel ein paar Stunden früher zu erleben als die Deutschen. Und da Japan Japan ist und nicht Deutschland läuft eine Neujahrsfeier hier selbstverständlich auch geringfügig anders ab als in der entfernten Heimat.

Die Party, die im Studentenwohnheim organisiert wurde, begann am frühen Abend im Fernsehraum, wo auf zwei Kochplatten bereits Nabe (oder auch Nabemono) zubereitet wurde, eine Art Eintopf der für meine kochkunstmäßig vollkommen untrainierten Augen so zufällig zusammengeworfen aussieht dass ich unmöglich alle Zutaten aufzählen könnte die dort hinein gehören. Unter anderem waren darin jedoch Kohl, Pilze und Sojasprossen zu finden und wenn ich mich nicht völlig irre auch eine Art kleiner Hackbällchen. Später kam auch noch dünn geschnittenes Rindfleisch dazu.

Montag, 31. Dezember 2012

Weihnachtszeit in Japan

Aus der Sicht eines Laien, der nicht einmal japanische von chinesischer Kultur trennen kann, mag der Gedanken an Weihnachten im Land der aufgehenden Sonne etwas skuril wirken. Um meinem Bruder jede post-fötuale Bemerkungen vorweg zu nehmen: Nein, es ist nicht "Oh du fröhliche Ching Chang Chong", was hier gesungen/gespielt wird. Die Weihnachtszeit in Japan begann schlagartig Mitte November. Ich kann mich noch gut erinnern, wie ich zum normalen Einkauf von Lebensmitteln losgeradelt bin, und hier und da LED Weihnachtsbeleuchtungen an Geschäften gesehen habe. Sehr richtig, Geschäfte, nicht Privatwohnungen und Häuser, haben hier blinkende und formvolle Beleuchtungen. Für den kommerziellen Zweck, versteht sich. Als ich, um zum Thema zurückzukommen, nun im Supermarkt ankam und zwischen rohem Fisch und Saucen nach den richtigen Zutaten für meine gebratenen Nudeln am Suchen war, vernahm ich etwas, an das ich in einem Supermarkt nicht gewöhnt war. Weihnachtsmusik...

Donnerstag, 6. Dezember 2012

Kyoto - Schreine, Tempel, nur 20 Minuten. Ugokimaaasu...

Richtig, wir waren in Kyoto. Wir - das sind Anton, Darya, Sirli, Rafael und ich - haben uns über Facebook abgesprochen, für ein paar Tage gemeinsam nach Kyoto zu fahren. Anton hat glücklicherweise relativ günstige Möglichkeiten gefunden, wie wir dort hin gelangen können, denn die ersten Angebote die er auf Facebook gepostet hatte fand ich preislich doch sehr... astronomisch. Im Endeffekt haben wir dann am Montag abend, den 26. November, von Utsunomiya aus einen Zug genommen, der uns nach Shinjuku in Tokyo brachte, denn von dort fuhr der Nachtbus nach Kyoto.