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Mittwoch, 10. Juli 2013

RADIOAKTIVE BELASTUNG IN JAPAN STEIGT (taz.de)

Cäsium verseucht Grundwasser

Am AKW Fukushima Daiichi gibt es ein neues Leck, aus dem radioaktives Material austritt. Im Grundwasser wurden deutlich höhere Cäsium-Konzentrationen nachgewiesen.

„No nukes is good nukes“: Demo vor dem AKW Takahama. Bild:  ap
TOKIO afp/dpa | Aus einem noch unentdeckten Leck im japanischen Katastrophenreaktor Fukushima sind radioaktive Stoffe ins Grundwasser geraten. Die Cäsium-Belastung lag am Dienstag um das 90-fache höher als noch drei Tage zuvor. Das Cäsium-134-Level sei auf 9.000 Becquerel pro Liter gestiegen, gab die Betreiberfirma Tepco am Dienstag bekannt. Der zulässige Grenzwert liegt bei 60 Becquerel.

Donnerstag, 6. Juni 2013

Japan hängt am Atom (Zeit.de)

Japan wollte nach Fukushima weg von Atomkraft. Doch die Wirtschaftspolitik des neuen Premiers funktioniert nur, wenn die Reaktoren weiterlaufen. Von Felix Lill, Tokio
Inspektoren in Fukushima
Inspektoren in Fukushima
Norio Kanno sitzt auf einer harten Bank in einem Abstellraum. Seit der Katastrophe von Fukushima hat der Bürgermeister des Dorfes Iitate sein Büro in einem Verwaltungsgebäude westlich seiner Heimatstadt eingerichtet. Nach Hause kann er nicht, genauso wie die anderen 6.000 Bürger des Dorfes, die Strahlung ist noch immer zu hoch, obwohl die Havarie von Fukushima bereits mehr als zwei Jahre zurückliegt. Und obwohl sein Dorf in halbwegs sicherer Distanz lag, 40 Kilometer nördlich des Unglücksortes.

Samstag, 30. März 2013

Google Street View zeigt Bilder aus Strahlenzone um Fukushima (morgenpost.de)


Im März 2011 mussten 21.000 Einwohner von Namie bei Fukushima wegen der Atomkatastrophe ihre Stadt verlassen. Jetzt fuhr ein Wagen von Google durch die leeren Straßen. Aufnahmen einer Geisterstadt.

Freitag, 8. März 2013

Rückkehr zur Atomenergie scheint besiegelt (LN-Online)

„Schafft die Atomkraftwerke ab!“ Vor dem Sitz des japanischen Regierungschefs schallen Protestrufe aus zahlreichen Lautsprechern durch die kalte Abendluft. Doch bei Ministerpräsident Shinzo Abe stoßen sie auf taube Ohren.

Tokio. Japan werde die derzeit heruntergefahrenen Atomkraftwerke im Lande wieder in Betrieb nehmen, sobald ihre Sicherheit bestätigt sei, ließ der seit Dezember amtierende Rechtskonservative dieser Tage wissen.

Weiterlesen auf: http://www.ln-online.de/Extra/Seite-Drei/Rueckkehr-zur-Atomenergie-scheint-besiegelt

Dienstag, 29. Januar 2013

Japan isst verstrahlten Fisch (taz.de)

Meinung zum Artikel am Ende.


Der Fang aus dem Meer in der Nähe Fukushimas ist radioaktiv belastet. Die Japaner glauben, dass der Staat stark belastete Ware aus dem Verkehr zieht.


VON FELIX LILL


Leuchtet im Dunkeln: Sushi.                                                         Bild:  dpa


TOKIO taz | Auf dem Tsukijimarkt im Zentrum von Tokio scheint alles beim Alten zu sein. Am frühen Morgen geht der Thunfisch an den Höchstbietenden, später werden noch Seetang, Kaviar und Kugelfisch verkauft.
Auch die Besitzer von Sushirestaurants in Japan – dem Land mit dem größten Fischmarkt der Welt – freuen sich. Die Köche rufen beinahe im Sekundentakt laut durch den Laden, um eintretende Kunden zu begrüßen. Ein Stückchen Seeaal geht für umgerechnet fast fünf Euro weg, zwei Häppchen Tunfisch kosten zwei Euro. Das sind normale Preise, und die Läden sind voll...

Mittwoch, 20. Juni 2012

Behörden führten Fukushima-Flüchtlinge in die Irre (spiegel.de)



Koriyama am 13. März 2011: Mangelnde Information über StrahlenbelastungZur Großansicht
REUTERS
Koriyama am 13. März 2011: Mangelnde Information über Strahlenbelastung
Kurz nach dem AKW-Unglück von Fukushima zeigten Messungen, wo die radioaktive Belastung am stärksten war. Doch die zuständigen Behörden gaben die Daten nicht weiter, wie jetzt bekannt wurde. Tausende Menschen flohen wegen der Kommunikationspannen in die falsche Richtung.